Zweite wendet Worst Case ab

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Mit reichlich Elan und einer guten Trainingswoche im Hinterkopf und in den Beinen ging man in das Spiel gegen den schon geretteten VfB Sattenhausen. Der Gegner, welcher auf unserem Kunstrasen nur noch um die berühmte Ananas spielte, begann engagiert und kann sich nach Abpfiff des Spiels keinesfalls vorwerfen lassen, nicht alles gegeben zu haben. Wir hielten dem zu Anfang mit Kampf und Leidenschaft entgegen, fanden nach circa 20 Minuten zu unserem eigenen Spiel. 


In der Folge erarbeiteten wir uns dadurch ein leichtes Übergewicht. Aus diesem sprang jedoch lediglich eine gute Torchance heraus, die der gegnerische Fänger problemlos entschärfen konnte. Aus dem Nichts erzielte der Gast in der 38. Minute das 0:1 aus unserer Sicht. Die Köpfe gingen in der Folge nicht nach unten.

In der Halbzeitpause schwörten wir uns noch einmal ein und starteten in der Folge spielerisch nochmals deutlich verbessert in den zweiten Abschnitt. Sattenhausen fand nun kaum mehr statt, kämpfte aber weiterhin verbissen um jeden Ball. Dieser lief nun teilweise sehr gefällig durch unsere Reihen, Torabschlüsse waren allerdings Mangelware. So war es möglicherweise eine Wahnsinnsparade unseres Torwarts John, welche unsere Mannschaft endgültig aufrüttelte. Fast im Gegenzug besaßen wir die Riesenchance zum 1:1, die leider vergeben wurde.

Dann schlug die Zeit der Joker. Yannick Timm schoss keine Zeigerumdrehung nach seiner Einwechselung das 1:1, indem er das Spielgerät am kurzen Pfosten mit seinem ersten Ballkontakt in der 66. Minute zum umjubelten Ausgleich über die Linie drückte. In Minute 84 kannte der Jubel dann gar keine Grenzen mehr. Simon  nahm den Ball mit seinem ersten Ballkontakt nach Einwechselung an und vollstreckte trocken mit dem zweiten Kontakt. Der Rest war pure Freude und lässt sich mit Folgenden Stichworten wohl am besten zusammenzufassen: Spielertraube, grenzenloser Jubel, Glücksgefühle - Abstieg verhindert.

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